23.06.2026: Einsam und hungrig
Wenn man sich das Profil ansieht, erwarte ich heute eigentlich eine recht unspektakuläre Etappe. Am Ende werden trotzdem stolze 85 Kilometer und 1500 Höhenmeter auf der Uhr stehen.
Gleich vom Start weg geht es direkt bergauf. Menschen? Komplette Fehlanzeige. Dafür gibt es Panorama satt, direkt hinab in die Ebene nach Udine. Ich genieße eine super Abfahrt und fülle in einem Supermarkt meine Vorräte mit zwei Litern Wasser und einem Stück Pizza auf.
Danach kurble ich entspannt am mächtigen, imposanten Tagliamento entlang. Allerdings wird mein Ressourcenmanagement auf eine harte Probe gestellt. Ich muss meine Speicher auffüllen. 30 Kilometer lang ist alles verrammelt und ich stehe kurz vor dem Hungertod. Als in Tolmezzo endlich ein Aldi auftaucht, ist das echt höchste Eisenbahn. Wieder bleibe ich rechtzeitig vor dem Gewitter verschont und beziehe mein Quartier im Grand Hotel in Arta Terme. Hier lade ich meine Akkus jetzt mit einem formidablen 3-Gänge-Menü wieder auf.