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The Bow – Überquerung des Alpenbogens mit dem MTB von Ljubljana zum Mont Blanc

Prolog

Ein Jahrzehnt. So lange ist mein letzter Alpencross her. Was in meiner Sammlung noch fehlt, ist nichts weniger als das absolute Meisterstück: Die komplette Überquerung des Alpenbogens von Osten nach Westen, von Ljubljana zum Mont Blanc und vielleicht sogar nach Nizza.

Wenn man im nächsten Jahr die 60 vollmacht und sich ein derartiges Mammutprojekt vornimmt, klopfen unweigerlich die Zweifel an. Schaffe ich das überhaupt noch? Diese Ungewissheit soll mein agiles Mindset managen. Ich habe eine Vision, ein Ziel und eine glasklare Strategie. Auf dieser Tour wird nicht nur stur in die Pedale getreten, sondern täglich in der Retrospektive der eigene Plan überprüft und – wenn es der Körper verlangt – schonungslos angepasst. 

Die Vision Am letzten Tag meiner Reise spucken mich die Seealpen in Nizza aus. Mit dem Mountainbike rolle ich auf der Promenade des Anglais direkt dem funkelnden Meer entgegen. Hinter mir liegen 30 Etappen quer durch die Alpen. Vor mir liegt nur noch das Meer.

Die Route erstreckt sich vom Start in Ljubljana bis ans Mittelmeer. Die Strecke führt von Slowenien ins Friaul. Von den massiven Felswänden der Dolomiten über Südtirol in den Vinschgau. Weiter in die Schweiz, irgendwie durchs Wallis bis zum Giganten Mont Blanc, und als krönender Abschluss wartet ein knackiger Westalpencross bis nach Nizza auf mich.

Die harten Rahmenbedingungen Ich trete zu hundert Prozent aus eigener Kraft – kein E-Bike, kein doppelter Boden. Unter mir ein Hardtail wie in alten Zeiten: Das bedeutet wenig Komfort, dafür aber auch wenig Gewicht. Meinen kompletten Bedarf für die nächsten Wochen trage ich in einem Rucksack auf meinen Schultern. Geschlafen wird da, wo sich ein Bett findet – in Pensionen, Hotels oder auf einfachen Berghütten.

Und das Wichtigste: Ich fahre ALLEINE. Ich suche ganz bewusst diese Herausforderungen, die da draußen unweigerlich auf mich warten. Ich will herausfinden, ob ich in jeder Situation das Ruder in der Hand behalte und mich selbst führen kann. Was hier startet, ist nichts Geringeres als ein experimentelles Selbstführungs-Seminar auf zwei Rädern.

agilecyclist

I startet my career as a developer. I first came into contact with Agile in the 90s when I was an architect responsible for a software product for Tier-1 banks. Back then it was still agile theatre. Since I started working intensively with Agile a lot has changed for the better. As an Agile Coach I am convinced that Agile can help in an era marked by rapid change and constant challenges. Agile is far from dead!