16.07.2026: Ab nach Hause
Der letzte Tag bricht an. Ich spule die letzten 115 Kilometer und 1300 Höhenmeter dieses Mal ohne Gegenwind ab.
Spaßeshalber bilde ich mir ein, ich würde auf der Ligurischen Grenzkammstraße fahren und könnte das Meer riechen. Schließlich rolle ich im goldenen Abendlicht an die Strandpromenade von “Nizza” – das war zumindest die ursprüngliche Vision. Auf dem Ortsschild für mein Zielfoto steht zwar heute nicht Nizza, dafür belohne ich mich mit dem besten Schokoladeneis.
Ich lege jetzt hochzufrieden die Füße hoch und entlasse meinen Schutzengel in den wohlverdienten Feierabend. Den hat mir meine Tochter damals mit neun Jahren mit auf den Weg gegeben, und er begleitet und beschützt mich seitdem zuverlässig bei jeder Alpentour. Er wird auch beim nächsten Mal definitiv wieder mit am Start sein.