26.06.2026: Durch das schönste Gebirge der Welt
Der heutige Tag liefert direkt Material für mehrere Stories. Fangen wir mit Führung an: In meinem Hotel beobachte ich fasziniert, wie die Angestellten ihre Arbeit nicht nur höflich, sondern mit Leichtigkeit und Spaß erledigen. Niemand gibt Anweisungen. Ich vermute, da stimmt die Ausrichtung auf ein gemeinsames, sinnvolles Ziel – nämlich dem Gast einen unvergesslichen Aufenthalt zu bescheren (es war übrigens in allen Belangen das beste Hotel meines Trips). Die Chefin interessiert sich für meine Reise und ich erzähle ihr von meinem Trip. Gerne kehre ich hier hin nochmal zurück.
Vor der Abfahrt treffe ich eine Gruppe Aschaffenburger vom DAV. Man erzählt sich gegenseitig von gemeinsamen Bekannten.
Und dann ist da Pralongia: ein Ort zum Sterben. Der Trail (Bikepark) zum Campolongo ist ein absoluter Genuss. Die Strecke und die Landschaft, besonders das Val Duron, rauben mir den Atem, obwohl ich die Ecken schon vom Dolomiten Cross und dem Sella Ronda Hero kenne.
In der Dusche der Hütte begegnet mir dann dieser Typ im String Tanga. Ich möchte das nicht werten. Ich kannte das bisher nicht. Etwas schmunzeln muss ich trotzdem.
Auf der Hütte schließt sich abends dann der Kreis: Ich sitze am Tisch mit vier jungen Frauen, von denen eine aus dem Aschaffenburger Umland, aus Goldbach, kommt. So endet der Tag genauso, wie er angefangen hat – mit Aschaffenburgern.
Gute Nacht aus dem 12-Bettzimmer. Nach 52km und 2225 Hm